Bericht über Frühjahrstagung im April 2016 in Hephata/Treysa

14.04.2016

„Das sollten wir unbedingt wiederholen!“

Begegnungstagung mit angehenden Diakonen und Diakoninnen vom 8.-9.4.2016 in Treysa/Hephata

 „Wer bin ich? – Wer bist du?“ unter diesem Motto stand die diesjährige Frühjahrstagung. Auf Wunsch des Landeskonvents fand die Tagung in Hephata statt, um dort mit Studierenden der Sozialen Arbeit mit gemeindepädagogisch-diakonischer Qualifikation (GPD) ins Gespräch zu kommen. Hephata ist ein Studienstandort der Evangelischen Hochschule Darmstadt.

 „Wie wird man eigentlich Diakon?“ – „Was macht man im Theologiestudium?“ – die Studierenden beider Fachrichtungen hatten unzählige Fragen und viel Gesprächsstoff. Auch Zukunftsfragen wurden laut: „Wie wird es sein, wenn wir als Diakone und Pfarrerinnen einmal in gemeindlichen Kontexten zusammenarbeiten?“- „Was können dann Pfarrer, was Diakoninnen besonders gut einbringen?“ „Pfarrerinnen und Diakone verbindet miteinander, dass sie das Evangelium im Rahmen eines kirchlichen Amtes weitergeben – in Wort und Tat“, sagte Ausbildungsreferentin Prof. Dr. Regina Sommer in ihrem Impuls. Prof. Dr. Volker Herrmann, der im Studiengang Soziale Arbeit mit GPD am Studienstandort Hephata der Evangelischen Hochschule Darmstadt lehrt, wies auf die unterschiedlichen und sich ergänzenden Kompetenzen hin, die Pfarrer und Diakoninnen in die Kommunikation des Evangeliums einbringen. Biographische „Wegmarken“ auf dem Weg hin zum Amt der Diakonin und des Pfarrers brachten Diakonin Ute Kaisinger-Carli, landeskirchliche Fachreferentin für gemeindebezogene Dienste, und Maik Dietrich-Gibhardt, theologischer Direktor der Hephata Diakonie, in das wechselseitige Gespräch ein.

 Auch spielerische Impulse, wie die Kennenlernspiele von zwei angehenden Diakoninnen und das Kooperationsspiel von unserem „Nachwuchsförderer“ Pfarrer Johannes Meier, wurden von den Teilnehmenden gerne aufgenommen. Ebenso fanden die Andachten, die Björn Henkel, Mitglied des Landeskonventsvorstandes, und Diakonin Kathrin Rühl gestalteten, großen Anklang.

 Reger Austausch wurde auch abends im „Brüderkeller“ oder im Kaminzimmer gepflegt. Eine Führung über das Hephata-Gelände und der Besuch des Gottesdienstes in der Hephata-Kirche am Sonntag rundeten das Programm ab.

 „Wir haben viel voneinander erfahren und dabei auch über unser eigenes Amts- und Berufsprofil nachgedacht. Wir sollten so etwas unbedingt wiederholen!“ – Dieses Votum sprach vielen Teilnehmenden aus dem Herzen.

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